In der Architekturausstellung I’m not a robot können Sie die Beziehung zwischen Mensch und Maschine erkunden. Wie beeinflussen Roboter die Art und Weise, wie wir bauen, denken und leben? Und was bedeutet es für uns Menschen, wenn eine Maschine selbstständig lernen und gestalten kann?
Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Geschichte der Roboter – von der Idee einer dampfbetriebenen Taube bis hin zu Robotern, die Architektur zeichnen, bauen und entwerfen. Die Ausstellung bietet einen besonderen Einblick darin, wie die weltweit führenden Architekten Gramazio Kohler Roboter als Partner in ihrer Arbeit mit Struktur und Ästhetik einsetzen.
Hier kann die ganze Familie in das Universum der Roboter eintauchen und erleben, wie die Architektur und das Design der Zukunft aus einer Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine entstehen. Sehen Sie einzigartige Architektur, die von Robotern gebaut wurde, und versuchen Sie sich selbst daran, eigene KI-Kunstwerke zu erschaffen.
Der Roboter ist keineswegs eine neue Erfindung. Seit Jahrtausenden träumt der Mensch davon, Leben aus Mechanik zu erschaffen – von dem griechischen Bronzeriesen Talos und Leonardo da Vincis mechanischem Ritter bis hin zu Filmfiguren wie WALL·E und R2-D2.
Im 19. Jahrhundert wurde dieser Traum Wirklichkeit. Die industrielle Revolution setzte eine technologische Entwicklung in Gang, bei der Maschinen begannen, menschliche Hände zu ersetzen. Im Jahr 1920 gab der tschechische Schriftsteller Karel Čapek den Maschinen einen Namen – Roboter – abgeleitet vom tschechischen Wort für „Arbeiter“.
Heute stehen wir mitten in einem weiteren Umbruch: Künstliche Intelligenz und fortschrittliche Robotertechnologie stellen unsere Vorstellungen davon infrage, was es bedeutet, Mensch zu sein. Die Maschinen sind nicht mehr nur dazu geschaffen, uns zu helfen – sie können lernen, denken, gestalten und sogar fühlen.
Die Schweizer Architekten Fabio Gramazio und Matthias Kohler gehören zu den Pionieren der Robotik in der Architektur. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erforschen sie, wie Roboter als Mitgestalter in der Baukunst wirken können.
In I’m not a robot zeigen sie, wie sich Technologie und Handwerk in überraschenden, sinnlichen Formen begegnen – dort, wo sowohl Mensch als auch Maschine ein Stück Kontrolle verlieren, und etwas völlig Neues entsteht.